• Al Busche

Von Hamburg nach Hong Kong - und dort direkt in die Probe


Während die Reise ohne weitere Probleme wie Verspätungen, verpasste Anschlussflüge und verlorenes Gespäck über die Bühne ging - und das, obwohl die Sängerinnen und Sänger der Internationalen Chorakademie Lübeck mit Rolf Beck gut 14 Stunden unterwegs waren nach Hongkong -, hielten die Konzertorganisatoren eine kleine Überraschung für die gerade Angereisten parat: Nach nur einer Stunde im soeben bezogenen Hotelzimmer, um sich dort kurz frisch zu machen, bat man den Chor direkt zur ersten Probe mit Tan Dun und dem Philharmonischen Chor Hongkong - ein Laienchor bestehend aus Medizinern und Juristen, wie Tan Dun nach dem ersten, ganz eigenen Klangeindruck der deutschen Kollegen kurzerhand zu erklären wusste.


Und er hatte auch sogleich ein geeignetes Rezept für die bevorstehende gemeinsame Zusammenarbeit parat: "Die chinesischen Kollegen konzentrieren sich bitte auf die Aussprache, der deutsche Chor bitte auf den Gesang." Spätestens in diesem Moment war den vornehmlich übermüdeten Sängerinnen und Sängern der Internationalen Chorakademie Lübeck klar, dass die zunächst so unmenschlich scheinende Probe kein unnötiges Übel, sondern eine wirklich elementar wichtige Vereinigung zweier sehr unterschiedlicher Chöre bedeutete - und somit unabwendbar war. Dafür hatte der Chor dann den gesamten nächsten Tag vor der ersten Orchesterprobe im Konzertsaal des "Hong Kong Cultural Centre" frei uns somit Zeit zur Entspannung, um mit dem Jetlag klar zu kommen oder einfach ein bisschen die aufregende Stadt zu erkunden.

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